7. Oktober 2020 - Brief an Landrat, Klinikum und Curacon

Da leider das Gutachten zum Radikalumbau nicht öffentlich gemacht werden kann, fordern wir Sie auf, den als "Zukunftskonzept" benannten Teil, in einer für Sie maximal möglichen Form allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen. Ebenso bitten wir die Firma Curacon höflichst um Unterstützung, da es laut Aussage von Herrn Dr. Koch ihr Gutachten ist.

Herr Weigel, Sie sagen im Interview (HZ/HNA 28.9.2020): "Ich muss natürlich auf Sachargumente setzen: Zahlen, Daten, Fakten". Dem stimmen wir voll und ganz zu. Welches sind die Argumente, die als alternativlos benannten Weg zum Radikalumbau führen? Wie sind diese Argumente gegenüber möglichen Lösungsalternativen zu sehen? Stellen Sie der Öffentlichkeit bereit, was Ihnen möglich ist!

Wir stützen diese Forderungen auf der über Jahrzehnte wirkenden Bedeutung, welche der Radikalumbau für alle Menschen im Landkreis haben wird. Auch dadurch, dass hier mehr als 100 Mio. Euro aus öffentlichen Mitteln eingesetzt werden sollen, macht eine Erklärung zweifelsohne erforderlich.

Ebenso erwarten wir Antworten auf die vielen offenen Fragen, sei es gestellt vom Magistrat/ Stadtverordneten der Stadt Rotenburg oder der Anfrage zum Kreistag des 19.10.2020 (Drucksache XI/280). Ebenso läuft eine "parlamentarische Anfrage" an die Landesregierung (Drucksache 20/03599/10/09/20 Rd).

Wir schlagen vor, sämtliche Informationen zum Abruf auf der Internetseite des Klinikums und/oder des Landkreises schnellstmöglich – spätestens in vier Wochen – bereit zu stellen.

Schaffen Sie Transparenz, Nachvollziehbarkeit und prüfen Sie andere Lösungen!
gez. Tim und Benjamin Schneider
Initiative BürgerHERZ